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Freitag, 4. Oktober 2013

Symantec gelingt Schlag gegen das Botnet ZeroAccess

Symantec gelang es über eine Schwachstelle die Kontrolle von über 500.000 Dronen des Botnets ZeroAccess zu übernehmen. ZeroAccess basiertauf einer Peer-to-Peer-Architektur und wird in erster Linie für Klick-Betrug und die Generierung von Bitcoins verwendet. Nach Angaben von Computerworld, fand Symantec Anfang des Jahres eine Möglichkeit, Dronen mittels eines bekannten Fehlers im Peer-to-Peer-Mechanismus herauszulösen.Was für eine Schwachstelle ausgenutzt wurde, erklärte Symantec nicht,erläutert aber dass das Abschalten eines Bots durchschnittlich fünf Minuten gedauert hätte.Die ganze Aktion habe nur wenige Tage gedauert. Man arbeite nun mit anderen Firmen und Organsiationen gemeinsam daran, die
infizierten Computer zu ermitteln und zu bereinigen



Der Energieverbrauch des Botnet soll pro Tag rund 560.887 US-Dollar kosten. Mit dieser Rechenpower sollen die Botnetzbetreiber pro Tag mehrere Tausend US-Dollar errechnet haben. Symantec hat zudem ISPs außerdem Traffic-Signaturen zur Verfügung gestellt, damit sie die verbliebenen ZeroAccess-Bots in ihren Netzen aufspüren und Maßnahmen gegen sie einleiten können.

mfg Bl4ck r47
04.10.2013 16:18 Uhr

Silk Road abgeschaltet

Dem FBI ist es offenbar gelungen, den Betreiber Ross William Ulbricht aka Dread Pirate Roberts der Handelsplattform Silk Road ausfindig zu machen und festzunehmen.Die Platform wurde als sogenannter Hidden Service im Tor-Netzwerk betrieben und hatte angeblich rund eine Million registrierte Mitglieder.


Bildquelle: Wikipedia

 Das FBI geht davon aus, dass auf der Platform illegale Güter in einem Umfang von 9,5 Millionen Bitcoin gehandelt wurden, dies entspricht ungefähr einer Milliarde Euro.Nach dem ein Nutzer von Silk Road damit gedroht haben soll, die Identität von Händlern aufzudecken habe Ross W. U.eine Person mit einen Mord beauftragt und dafür 1,670 Bitcoins (etwa 100.000 Euro) bezahlt.
Nach Angaben des Auftragsmörders wurde die Zielperson in Kanada getötet,allerdings konnte nach Angaben des FBI noch keine Leiche gefunden werden,somit ist noch unklar ob der Mord stattgefunden hat.




Den Betreiber konnte das FBI ausfindig machen nachdem Kanadische Grenzbehörden ein Paket mit gefälschten Ausweisdokumenten fanden, das an Ross W. U. adressiert war.Die Ermittlungsakten enthalten keine Hinweise darauf, dass das FBI die Sicherheit von Tor selbst kompromittieren konnte.

Bei der Suche nach einer Alternativen werden es die Kunden von Silk Road etwas schwer haben da die ähnlich ausgerichtete Seite Atlantis Marketplace vor zwei Wochen ebenfalls geschlossen wurde. Die Gründe hierfür sind noch unbekannt.

mfg Bl4ck r47
04.10.2013 12:31 Uhr