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Mittwoch, 28. März 2012

VX Heavens, old-school virus-writing website, raided by police


Die Ukraineische Polizei hat die Old-School Website vx.netlux.org geschlossen.

VX.Netlux.org ist eine Gruppe von Hobby Programmieren die ihr wissen niemals dafür nutzten ihr Konto durch Malware aufzustocken. "VX" steht für "Virus eXchange".


Mit diesem Schlag zeigen die Behörden das Malware im 21 Jahrhundert kein Spiel mehr ist,ganz gleich ob es sich dabei um Hobbycoder oder Kriminelle handelt.



Dear friends
How you can see, the VX Heavens server is unreachable since 23.03.2012. VX Heavens' administration sincerelly apologies for the inconvenience caused to You.
For many years we were tried hard to establish a reliable work of the site, which supplied you with a professional quality information on systems security and computer virology. We do always believed that a true research in any field (computer virology included) is only possible in the atmosphere of trust, openness and mutual assistance.

Unfortunately...
Friday, 23 March, the server has being seized by the police forces due to the criminal investigation (article 361-1 Criminal Code of Ukraine - the creation of the malicious programs with an intent to sell or spread them) based on someone's tip-off on "placement into the free access malicious software designed for the unauthorized breaking into computers, automated systems, computer networks".

The absurdity of such statement we need to prove in the court...



mfg Bl4ck r47
28.03.2012 14:41 Uhr

Dienstag, 27. März 2012

CyberCrime: Kriminalität und Krieg im digitalen Zeitalter

Wer noch ein Spannendes Buch zum Lesen braucht dem kann ich Cybercrime nur ans Herz legen.In dem Buch geht es um den Darkmarket der durch den FBI Agent J.Keith Murlaski hochgenommen wurde.

Das Buch erzählt auch die verschiedenen Geschichten von Carderplanet und dem Elite Hacker Max Ray Butler alias Iceman so wie der Shadowcrew und Cardersplanet,das Heiligtum der Russischen Carderszene.



Iceman war der Hacker der dem es gelang tief in die Infrastrukturen der Server des Darkmarket einzubrechen und J.Keith Murlaski zu enttarnen.

Das Buch ist auch als PDF für Kindle erhältlich.



Kurzbeschreibung von Amazon
Die Kriminalität im Netz explodiert – jeder ist betroffen

Längst hat sich im Cyberspace eine neue Unterwelt gebildet, die sich im Netz über Tricks und Techniken austauscht, Zubehör für das Auslesen von Kreditkarten verkauft und rund um den Globus gestohlene Daten verschiebt. Die anonymen Weiten der digitalen Welt bieten Kreditkartenbetrügern und Industriespionen beste Voraussetzungen für ihre Attacken und Raubzüge, während die Strafverfolger Mühe haben, die Menschen hinter den Netzadressen zu fassen.

Misha Glenny, der bekannte Experte für das internationale organisierte Verbrechen, recherchierte zwei Jahre lang in der Szene der Cyberkriminellen. Seine Erkenntnisse aus zahlreichen Gesprächen mit Hackern, Betrügern, Opfern, Cyberpolizisten und Sicherheitsexperten auf der ganzen Welt hat Glenny zu einer spannenden Erzählung verdichtet, die einem die Augen öffnet für die beinahe grenzenlosen kriminellen Möglichkeiten im Netz. Ein Muss für alle Computernutzer.


mfg Bl4ck r47
28.03.2012 08:20 Uhr

Dienstag, 6. März 2012

Adobe SWF Investigator

Adobe hat eine Sandbox für Flash-Dateien zum Download bereit gestellt.Der Adobe SWF Investigator ermöglicht einen Blick unter die Haube von Flash-Dateien. Es spielt keine Rolle, ob man als Sicherheitsexperte einen Exploit untersucht oder als Entwickler eigene Projekte debuggen möchte. Mit Hilfe der Tool-Sammlung kann man SWF-Dateien etwa dekompilieren, um anschließend den ActionScript-Quellcode zu durchstöbern.



Desweiteren ist ein XSS Fuzzer enthalten, mit dem man die Dateien auf Cross-Site-Scripting-Lücken (XSS) hin untersuchen kann. Auch ein HEX-Editor zur Modifizierung der Dateien ist an Bord. Der SWF Investigator läuft unter Windows und Mac OS X. Der Quellcode des in Adobe Air realisierten Tools steht auch zum Download bereit.

Download now: Adobe SWF Investigator

mfg Bl4ck r47
06.03.2012 19:52 Uhr

Dienstag, 7. Februar 2012

Die drei Netze

Das Internet bietet uns alles viele Möglichkeiten und es ist in aller Munde weit verbreitet,nur ist das Internet nicht allein. Hinter den Augen der Bevölkerung gibt es noch zwei andere Netze und eines davon ist viel größer als das Internet.

Was bezeichnen wir als Internet:
Das Internet ist all das was uns die Suchmaschinen bei unserer Eingabe in ihr Suchfeld ausgeben.Um ein vielfaches ist das Deep Web oder auch Hidden Web,es umfast all die Informationen die uns Google und co bei einer Anfrage nicht ausgibt weil die Informationen nicht gefunden werden sollen.Das Deep Web besteht meist aus themenspezifischen Fachdatenbanken und Webseiten, die erst durch Anfragen dynamisch aus Datenbanken generiert werden.



So kann die Größe des Deep Web kann nur geschätzt werden.Nach einer Studie (Bergmann 2001) der Firma BrightPlanet sei die Datenmenge des Deep Web etwa 400 bis 550 mal größer als die des Surface Web. Allein 60 der größten Websites im Deep Web enthalten etwa 750 Terabyte an Informationen, was die Menge des Surface Web um den Faktor 40 übersteigt.Aber Suchmaschinen und ihre Webcrawler werden jedoch ständig weiterentwickelt und Webseiten die gestern noch zum Deep Web gehörten können heute schon Teil des Oberflächenwebs (Visible Web oder Surface Web) sein.

Erster Einstig ins Hidden Web
Auch ohne eigens installierte Software ist es möglich ins Deep Web einzutauchen. Über Spezielle Webportale und Suchmaschinen.

Organisationen:
Die US-Regierung, Non-Profit-Organisationen,medizinische Vereinigungen - sie alle haben riesige Datenbestände,die aber nur über spezielle Suchmaschinen durchforstet werden können.

Bibliotheken:
Viele Bibliotheken lassen ihre Datenbanken nicht von Google Identifizieren - und sind somit nur über Suchmaschinen wie http://scirus.com ausfindig zu machen.

Museen:
Ausstellungsstücke,Kataloge,Videos: Viele Museen haben große Teile ihrer Sammlungen digitalisiert. Nutzt man bei Google den Begrieff "Database" kann man diese Schätze noch mit etwas Glück finden.

http://brightplanet.com (gegen Bezahlung)
http://oaister.worldcat.org
http://scirus.com
http://deepwebresearch.info
http://louvre.fr
http://gallica.bnf.fr



Das 3 Netz ist ein Netzwerk was außerhalb der normalen Straßen zu finden ist.Es handelt sich um das Darknet,ein privates Peer-to-Peer-Netz in dem sich die Nutzer nur mit den Menschen verbinden, denen sie vertrauen.In diesem Netz finden sich nur Eingeweihte Personen zurecht und wissen was sich wo Abspielt.Ein Darknet ist ein Serverloses Netzwerk und basiert auf dem P2P oder auch F2F (Friend to Friend) Prinzip.

Enstanden sind Darknets,seitdem Strafverfolger weltweit Tauschbörsen unter die Lupe nahmen und die rührigsten Teilnehmer Juristisch verfolgen. Die Filesharer suchten nach Wegen, ihr Treiben unbehelligt fortzusetzen und konzipierten ein verstecktes Pendant zu den öffentlich zugänglichen Peer-to-Peer-(P2P)Plattformen wie Napster,eDonkey oder Torrent. In P2P-Netzen kümmern sich Zentrale Server darum, dass alle Nutzer Mp3s,Filme oder Spiele austauschen können - freilich ohne sich dabei um Urheberrechte zu scheren.

Bei den neu geschaffenen Netzwerk wurden die Anlehnungen an P2P mit F2F abgekürzt: Anders als bei einem bekannten P2P-Netzwerk gibt es keine Server und die Teilnehmer können F2F-Dateien nicht mit beliebig anderen F2F-Usern tauschen. Hier muss jeder Teilnehmer die IP-Adresse seiner Freunde kennen und deren Digitales Zertifikat besitzen um mit ihnen in Kontakt zu treten.

Eines der bekanntesten Anwendungen zum Aufbau von F2F-Netzen ist Freenet (Nicht zu verwechseln mit dem hiesigen Internetprovider).Das Ziel darin besteht, Daten verteilt zu speichern und dabei Zensur zu vereiteln und anonymen Austausch von Informationen zu ermöglichen. Dieses Ziel soll durch Dezentralisierung, Redundanz, Verschlüsselung und dynamisches Routing erreicht werden.

Was unterscheidet den Inhalt eines Darknetzes von dem Internet:
In einem Darknet treibt sich um es mal auf den Punkt zu bringen der Abschaum der Welt rum.Am bekanntesten dafür ist die Operation Darknet von Anonymous gegen den Hoster Freedom Hosting. Services wie Freedom Hosting bieten anonyme Speicherplätze - in erster Linie für Raubkopien. Weil auf den Server auch Kinderpornografie liegt,wird Freedom Hosting derzeit von Anonymous mit DoS-Attacken unter Beschuss genommen.

Waffen: Nein, das geschäft mit Waffen blüht nicht wirklich im Dark Web. Sporadisch allerdings bieten Händler auch Pistolen und Gewehre an - verkaufen diese aber nicht nach Europa.

Drogen: Auf Seiten wie Silk Road, Hidden Eden oder Dat Good werden LSD,Marihuana,Kokain und andere Drogen so selbstverständlich wie Schokolade im Edeka angeboten.



Mit einem Browser im Normalzustand erreicht man das Darknet nicht. Es wird ein kleines Add-on des Anonymisierungsdienstes Tor benötigt.Tor unterstützt das Onion-Routing,eine recht komplizierte Anonymisierungstechnik, die Daten über eine Reihe ständig wechselnder verschlüsselter Proxyserver Transportiert.

So weit so gut,jetzt wird es aber schwerer,im Darknet gibt es keine URLs im herkömmlichen Sinne. Die Webseiten erreicht man über Kryptische Buchstaben-Zahlen-Kombinationen gefolgt von >>.onion<<.Diese Adressen ändern sich ständig,so das sie immer neu recherchiert werden müssen.

Beispiel:
Internet Adresse: http://www.meine-Domain.de
Darknet Adresse: 4rfzu723g680k3434zh56.onion

Aber wie und wo, wird hier bewusst nicht verraten.

mfg Bl4ck r47
07.02.2012 21:05 Uhr

Mittwoch, 23. November 2011

Internet Water Army

Es ist immer wider erstaunlich wie weit der Osten dem Westen vor raus ist im Bereich Internet. HTTP Bots und Exploit Kits stammen vorwiegend aus dem Russischem Raum während im Westen noch bis 2005 mit IRC Bots gearbeitet wurde haben Russische Cyberkriminelle die Möglichkeit gefunden mit einem HTTP Bot der den Port 80 verwendet die Firewall zu umgehen und Exploit Kits für einen Drive by Download zu nutzten.

In Russland,Estland,Ukraine usw ist es gang und gebe Warez Admins dafür zu bezahlen das sie einen Iframe auf ihrer Seite einbauen. China steht dem in nichts nach und so werden User dafür bezahlt das sie in Foren ein Produkt hoch anpreisen oder das der Konkurrenz schlecht machen. Internet Water Army werden in China Nutzer genannt, die für Geld Produkte bewerten, Kommentare in Foren schreiben oder gezielt Informationen oder Gerüchte streuen.

Cheng Chen von der Universität in Victoria in der kanadischen Provinz British Columbia ist dem Phänomen auf den Grund gegangen - mit dem Ziel eine Software zu entwickeln, die bezahlte Forennutzer, sogenannte Paid Poster aufspürt, vergleichbar etwa einem Spamfilter.

Software spürt bezahlte Forennutzer auf

https://payperpost.com
http://www.paidforumposting.com/

Sonntag, 20. November 2011

Malware Programmierung Heute

Seit es die Cybercrime gibt die so um 2004 entstanden ist sind viele Verschiedene Arten von Malware im Internet Aufgetaucht. Ihre Funktionen gehen soweit das die besten Virenanalysten an ihnen verzweifeln können.

Zu den bekanntesten gehören
Storm Worm = Erster Bot mit Fast-Flux Technik
Rustock = Verwendet eine Inovative Rootkit Technik und Fast-Flux
Bredolab = Fast-Flux Botnet
Srizbi = Erster Bot mit Domain-Flux Technik
Sinowal = Ist die erste Malware die ein MBR Rootkit und Domain-Flux verwendet
Waledac = Peer-to-Peer Bot
Conficker = Domain-Flux Bot
SpyEye = Banking Trojaner
ZeUs = Baning Trojaner
StuxNet = Industriespionage Malware
TDL/TDSS = Ein Bot der ohne einen C&C Befehle entgegenehmen kann (Peer-to-Peer Bot mit Domain-Flux).

Aber wer sind die Köpfe hinter dieser Malware,bei ZeUs handelt es sich um eine einzelne Person mit dem Nick Slavik und bei SpyEye um Harderman. Eine Malware wie Zeus und SpyEye ist im vergleich zu StuxNet noch Relativ einfach zu Programmieren so das dieses eine Einzelne Person bewerkstelligen kann.Aber schon bei Rustock und Sinowal wurde Vermutet das es sich um eine ganze Gruppe Handelt die an einer Malware Arbeitet.

Auch bei Stuxnet scheint dieses der Fall zu sein da sein Funktionsumfang und Technik einfach zu groß ist um das es sich um eine einzelne Person handeln kann.Die Cybercrime entwickelt sich immer weiter und Stück für stück fangen sie an sich zu Teams zusammen zuschließen und ihr Wissen zu vereinen. Dieses Anschauliche Bild Zeigt das schon wie in einem Unternehmen zusammengearbeitet wird um Systematisch eine Malware zu Entwickeln die so lange wie Möglich unentdeckt bleiben soll.



20.11.2011 17:19 Uhr

MYBIOS. Lässt sich das BIOS infizieren?

Gerade treibe ich mich bei Viruslist.com herum und finde einen Interessanten Artikel über eine Malware die in der Large ist das Bios und den MBR zu Infizieren.Interessant dabei ist der Punkt das die Malware nur ein Award-Bios Infizieren kann,aber wird kein AWARD-BIOS verwendet, infiziert der Dropper den MBR. Damit funktioniert das Rootkit auf jedem beliebigen System, unabhängig vom Hersteller des BIOS. Aus dem BIOS gestartet, ist das Schadprogramm in der Lage, jede Etappe der Initialisierung des Computers und des Betriebssystems zu kontrollieren.

MYBIOS. Lässt sich das BIOS infizieren?

Die Möglichkeit, das BIOS eines Rechners zu infizieren, existiert schon relativ lange. Das Online-Magazin Phrack hat dazu einen der besten Artikel veröffentlicht und auf der Webseite Pinczakko gibt es ebenfalls viele nützliche Informationen.

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Artikel.
Installation

Kaspersky Lab führt den Trojaner, um den es in dieser Analyse geht, unter dem Namen Rootkit.Win32.Mybios.a. Dieser Schädling verbreitet sich als ausführbares Modul und bringt alles zum Funktionieren notwendige bereits mit.

Die Liste der Komponenten:

Treiber für die Arbeit mit dem BIOS – bios.sys (Gerät \Device\Bios)
Treiber zum Verbergen der Infektion – my.sys (Gerät \Device\hide)
Komponente BIOS – hook.rom
Bibliothek zur Steuerung des Treibers bios.sys – flash.dll
Tool vom Hersteller für die Arbeit mit dem BIOS-Abbild – cbrom.exe


20.11.2011 13:44 Uhr